Jagd
auf Burgen, Ruinen, Stifte
und Klöster, in Niederösterreich!


      
 Ausgangspunkt! Wien Schloss Schönbrunn
 

Sift Göttweig
Stift Göttweig

 
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Kartause

Die Route:
237 km. mit Pausen für Besichtigungen ca. 9,30 Std. Hier Download der Route!

Abfahrt um 8 Uhr von Wien Schloss Schönbrunn >Schönbühel > Ruine Aggstein >Ruine Wolfstein > Stift Göttweig > Burg Kreuzenstein > Wien Schönbrunn Ankunft ca.17,30 Uhr!

Fortsetzung:

11,15h wir haben die Kartause erreicht es liegt am Anfang des Wolfsteintals, ein schmales Tal, das sich in den Dunkelsteinerwald hineinzieht. Die Kartause wurde 1380 von Heidenreich von Maissau und seine Gemahlin Anna von Kuenring gestiftet. 1377 zogen die ersten Mönche aus Mauerbach ein. Kaiser Joseph II. ließ 1782 das Kloster schließen und in ein Schloss umwandeln.
Wir parken das Auto vor dem Kloster, beim Aussteigen fahren zwei Radler vorbei und da sagte der eine zum anderen, die da drüben, (sie meinten das Kloster) das ist auch so ein Verein? Wie soll man das deuten? Nun gut, wir schauen uns die Kirche und das Museum an, und lesen die Entstehungsgeschichte der Kartäuser, schießen ein paar Fotos und machen uns auf einen idyllischen Fußweg zur Hammerschmiede, drei junge Männer sitzen vor der Mühle, sprechen uns an und meinen wir sollen um 14 Uhr wieder  kommen, da machen sie eine Vorführung, so trollen wir uns wieder und fahren zur Wolfstein Ruine, die nur ein paar Kilometer aufwärts steht. Die Ruine wurde erstmals 1217 urkundlich und in Verbindung mit  Perchtold von Wolfstein erwähnt. Die Burg Wolfstein spielte im Mittelalter eine sehr bedeutende Rolle! Die Ruine Wolfstein kann man nicht besichtigen, sie ist in Privatbesitz, denn sie wurde von einem Ehepaar gekauft und restauriert. Wir ersparen uns den Aufstieg zur Ruine machen vom Tal aus ein Foto und fahren weiter zum Stift Göttweig.
Es ist 12:30 Uhr, wir sind auf dem Weg zum Stift, schon von weiten sieht man dieses Stift auf dem Berg stehen und kann sich in etwa vorstellen, wie mächtig dieses Bauwerk sein muss! Das Benediktiner Sift Göttweig wird auch als das österreichische Montecasino genannt, weil es auf einer allein stehenden Anhöhe befindet. Das Kloster wurde 1083 von Bischof Altmann von Passau  gegründet und unter Bischof Ulrich I von Passau an die Benediktiner übergeben, mit viel Land ausgestattet, war es der reichste Grundbesitzer der Gegend. Oben angekommen, die Parkplätze proppenvoll, irgendwie ergattern wir eine Lücke, steigen aus und laufen die Treppen hoch zum Eingang. Etwas ratlos stehen wir vor dem Eingang, oben über der Drehtür kein Wort vom Eingang sondern nur Stift Göttweig, rechts das Restaurant und links hinter der Drehtür im Inneren eine Rezeption alles mit Marmor verkleidet, wie im 5* Hotel, zögernd und fast schüchtern gehe ich zu der Dame hinter der Rezeption und frage, ob das der Eingang ist, sie bejaht dies und so berappen wir pro Nase 7€, ich denke mir 7€ nur für den Eintritt, da kann man schon so eine pompöse Rezeption hinstellen! Für das Museum muss man ja auch wieder den Geldbeutel zücken, aber das Museum verkneifen wir uns! Wir schauen uns die gewaltige schöne Anlage und die Siftskirche an, nach deren Besichtigung werden wir auf einer Bank im Sonnenschein vor der Kirche eine Pause machen und beratschlagen, wie wir weiter fahren müssen, wenn wir noch zur Burg Kreuzenstein und vor 18 Uhr in Wien sein wollen um den Rückreiseverkehr zu entgehen. Noch durch den Souvenirshop, vielleicht kann man hier ein Schnäppchen machen! Ich sehe die Preise vor dem Weinregal, mir stehen plötzlich die Haare zu Berge. Nein Danke das muss man nicht haben und auch nicht bezahlen und gehe nach draußen.
Wir fahren weiter, auf der Nähe von Leobendorf, sehen wir plötzlich die Burg Kreuzenstein, ich muss anhalten denn die Burg sieht aus der Ferne aus wie die Gruselschlösser, die auf manchen Gruselromanen, auf den Titelseiten abgebildet sind!
Die Geschichte der Burg geht bis in das 12.Jh.zurück. 1778 kam die Burg in den Besitz der Habsburger. 1641 übergab man die Burg dem schwedischen Feldmarschall Thorstenson der ließ die Burg bei seinem Abzug sprengen. Die Burg wurde von 1874 -1906 wieder aufgebaut. (Die Fertigstellung wird mit dem Besuch des deutschen Kaisers Wilhelm II 1906 in Verbindung gebracht).
Vom Parkplatz der sich unweit unterhalb der Burg befindet, sehen wir auf dem Fußmarsch zur Burg ab und zu ein Turm und ein Türmchen durch die Bäume auftauchen. Es ist wirklich ein schöner Anblick wenn man vor der Burg steht. Man kann ohne Führung die Burg nicht besichtigen, alle Stunden soll eine Führung gemacht werden. Wir haben die Zeit nicht dazu, denn die Zeit drängt und es ist schon 15:30 h und wir müssen eine Stunde für die Fahrt nach Wien rechnen. Wir gehen kurz in den Innenhof, Umkreisen die Burg von außen, machen Fotos und fahren dann weiter nach Wien!
Fazit: Der Tag war sein Geld wert! Alles war schön und sehenswert, aber das Highlight war die Ruine Aggstein, das Flair dieser alten Gemäuer und die Aussicht! "Dass war einfach traumhaft"!

 






 Kartause


Kartause






Wolfstein


Sift Göttweig






Sift Göttweig


Sift Göttweig






Sift Göttweig

Sift Göttweig

Sift Göttweig


Burg Kreuzenstein






Burg Kreuzenstein


 Burg Kreuzenstein 






  Burg Kreuzenstein

Burg Kreuzenstein

Burg Kreuzenstein    
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