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Kajak Wildalpen
Steiermark

Kajakkurs Wildalpen
in der Steiermark

Von Christoph aus Wien.
 



 


 



Christoph´s Kajak- Tour auf der Salza

Wildalpen liegt in der Steiermark im Bezirk Liezen am Fluss Salza. Bekannt ist Wildalpen nicht nur für sein großes Tourismusangebot, welches Sommers wie Winters sehr viele Highlights bietet, sondern auch als Quellgebiet der II. Wiener Hochquellwasserleitung. Ein großer Teil der Gemeinde Wildalpen liegt darum zum Quellschutz in einem Naturschutzgebiet.

Die Salza fließt durch das Hochschwabmassiv, das zu den nördlichen Kalkalpen gehört. Das Salzatal ist ca. 80 km lang und fast unbewohnt. Dadurch konnte an vielen Stellen die Natürlichkeit und Wildheit des Flusses bewahrt werden.


Am Sonntag den 11.7.2010 machte ich mich mit einem Freund und dessen Mutter auf den Weg in die Steiermark, genauer gesagt in den Ort Wildalpen, wo wir einen Kajakkurs belegt haben. Nach nur 2 1/2 Stunden Fahrt erreichten wir bereits unser Ziel und bezogen unsere Unterkunft in der Pension „ Haus Tyrol „ . Es war ein schönes und ruhig gelegenes Quartier, mit sauberen und gemütlichen Zimmern. Das Frühstücksbuffet war sehr gut, so dass wir morgens gestärkt nach kurzer Wegstrecke bereits beim Sport- Camp anlangten.
Für Kajak- Einsteiger, wie mich, genau der ideale Ort, da es für jeden Schwierigkeitsgrad auf der ca. 60 km langen befahrbaren Strecke die richtigen Stellen gibt. Am Montagmorgen erhielten wir im Sport- Camp, das nicht nur Kajak anbietet, sondern auch Rafting und Kanu, unsere Ausrüstung. Dazu gehörte natürlich der Neoprenanzug-, schuhe-, weste, ein Spritzschutz, Schwimmweste und Helm. Nach kurzer Unterweisung und einigen Übungen, ging es nach einer halbstündigen Mittagspause endlich ins Wasser, wo wir den ganzen Nachmittag unterwegs waren. Am Abend besuchten wir im Nachbarort eine Pizzeria, den Namen habe ich mir leider nicht gemerkt


Den Dienstag verbrachten wir fast ganztägig mit dem befahren verschiedener Strecken auf der Salza, u.a. dem Campingschwall. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelangen uns die Manöver immer besser, auch wenn wir doch hin und wieder noch Wasser schluckten. Am Ende der Strecke wartete ein Auto auf uns, das uns dann wieder zurück oder an eine andere Stelle brachte. An dem Abend waren wir wirklich kaputt und genehmigten uns nur einen kleinen Imbiss. Am Mittwochmorgen wurden wir bei einem Sicherheitstrainig zur 1. Hilfe geschult, was natürlich ein wichtiger Aspekt ist, denn für den Fall der Fälle sollte man auch in dieser Hinsicht gewappnet sein. Den Rest des Tages befuhren wir wieder verschiedene Strecken der Salza und wurden auch immer sicherer. Es machte wirklich riesigen Spaß und einer Wiederholung des Ganzen steht absolut nichts im Wege. Wir fühlten uns bei unseren Betreuern gut aufgehoben, die die Tage dadurch zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.


Heute am Donnerstag nutzten wir die Gelegenheit noch etwas von der tollen Landschaft rund um Wildalpen sehen zu können und auf einem der vielen Wanderwege gelangten wir über eine Hängebrücke zur Wasserlochklamm, die über einen natürlichen Anstieg mit Holzbrücken und Holzstiegen versehen leicht begehbar ist. Man ersteigt einen Höhenunterschied von 300 m, die Klamm selbst ist 900 m lang. Es war ein toller Anblick und die vielen kleinen Wasserfälle prägen sicher schon sehr lange das idyllische Bild dieser Klamm. Durch den Wald zurück begegneten wir einigen Blindschleichen, die es bei unserem Anblick jedoch sehr eilig hatten. Gegen Mittag traten wir unsere Rückreise nach Wien an, wo wir gegen 15 Uhr ankamen. Es waren schöne und anstrengende Tage für uns, aber sicher nicht die letzten! Es muss ja nicht Kajak sein, aber vielleicht Skifahren?



                                     
                                 

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