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Aspendos
Am 15.Mai 2005 war Thomas Gottschalk
mit seiner Show "Wetten dass..?" in dem ehrwürdigen antiken Theater.
 


Reisebericht - Side - Ein Ausflug
Film zum Ausflugsbericht ganz unten auf der Seite!


Side-Colakli-römische-Brücke-Aspendos-Köprülü Kanyon-türkisches Dorf.

 

Wir hatten uns schon zu Hause vorgenommen einen Ausflug vor Ort zu testen, um über diesen zu berichten und planten eigentlich einen 2 Tage Ausflug nach Fethiye um die Bilder nachzuholen z.B. von der versunken lykischen Stadt Simena, von der Vorzeige-Lagune Ölü Deniz und anderen Sehenswürdigkeiten, die wir auf unseren Rundreisen und Ausflügen nicht intensiv genug besuchen und fotografieren konnten. Leider konnten wir in dieser einen Woche die uns zu Verfügung stand diesen Ausflug nicht buchen; denn die Reiseleitung von Alltours in Vertretung durch Novum Touristik, hatte da wir am Donnerstag ankamen den Begrüßungs- und Informations-Tag für uns auf Samstag gesetzt, so war es nicht möglich diese Reise nach Fethiye zu buchen denn sie wäre genau an diesen Samstag gewesen. So entschlossen wir uns diesen Ausflug zu buchen, der unter dem Motto „Alltours Spezial von allem etwas" stand. Preis 33 Euro pro Person.

 

Bevor ich mit dem Ausflugsbericht beginne möchte ich mich erstmals bei allen unseren türkischen weiblichen und männlichen Reiseführern bedanken. Soweit sie mir noch namentlichen bekannt sind wie die Damen Serab & Hülya, die Herren Kenan & Tansel, und auf diesem Ausflug der Herr Gürsel. Die all ihr Wissen über ihr Land das hystorische, das moderne, ihren Glauben und ihre persönlichen Meinungen, manchmal amüsant, immer kurzweilig und auch immer höflich an den Mann bzw. Frau gebracht haben. Die auch stets bemüht waren das beste und sicherste für ihre Gäste zu bieten. Vor allem hat mich beeindruckt, dass alle Türken und nicht nur die Reiseführer mächtig stolz auf ihr Land sind, der Nationalstolz nicht übertrieben und überheblich ist - wie bei manchen unser einer, also etwas, das uns anscheinend abhanden gekommen ist.

 

Der Ausflugsbericht.

Pünklich um 8:30h wurden wir vom Herrn Gürsel mit dem Bus abgeholt, natürlich soll auch der Fahrer erwähnt werden (ein besonnerer und sicherer Driver seiner Zunft) dessen Namen ich nicht mehr weiss. Nach Abklappern der verschiedenen Hotels (siehe Colakli) waren wir komplett und der Ausflug begann mit der Anfahrt zur ersten Besichtigung die römischen Brücke bei Aspendos, die Brücke die wir von unseren früheren Aufenthalten in der Türkei schon kannten und damals noch befahren wurde ist jetzt gesperrt und restauriert worden.
Hätte man sie in den 1998er Zustand erhalten, wäre die Brücke ein attraktives Fotoobjekt geworden. Nun ich meine das ist kein Höhepunkt, die Restauration ist so gut gelungen das man meint die Brücke wurde erst neu gebaut, man wird zur Brücke gefahren, kann einen alten moslemischen Friedhof mit uralten Gräbern besichtigen, überquert dann die Brücke und wird auf der anderen Seite wieder vom Bus abgeholt und es geht weiter nach Aspendos. Der Höhepunkt war ein wirklich schönes Panorama, der smaragdgrüne Fluß Köprü und im Hintergrund das Taurusgebirge. Bei der Rückfahrt von der anderen Seite über eine andere Brücke nach Aspendos hat man den viel schöneren Blick auf die römische Brücke. Auf den Weg nach Aspendos wurde eine Moschee in einem kleinen Dorf besichtigt. Nach den vielen Besuchen in den großen bekannten Moscheen in der Türkei interessierte es uns wie diese in einem kleinen Dorf von innen aussehen. Danach ging es weiter nach Aspendos, das wir auch schon kannten und neue Bilder machten. Nach den ausführlichen Erläuterungen von Herrn Gürsel und der Besichtigung des Theaters, war das nächste Ziel der Nationalpark Köprülü Kanyon. Auf dem Weg zum Taurusgebirge dem Köprütal entlang, an den Flanken des Tals hoch zu unserem Ziel, erhaschte man während der Fahrt auf der kurvenreichen Strasse entlang immer wieder einen Blick auf den smaragdgrünen Fluß Köprüpazar der sich tief unter uns dem Gebirgstal herunterschlängelt, mit Stromschnellen durchsetzt, von Herrn Gürsel aufmerksam gemacht das der Fluß eine Attraktion für Raftinganhänger ist. An einer geeigneten Stelle mit Blick zum Fluß hielten wir an um eine Fotopause zu machen um die Rafter und den Fluß zu fotografieren, es waren einige Boote unterwegs, erst etwas später bei unserer Mittagsrast wurde uns bewusst, dass das die reinste Bootsvölkerwanderung ist. An einem idyllischen Flecken stand das offene überdachte Restaurant mit einer Bankreihe direkt neben dem Fluß. Wir hatten zwei Gerichte zur Auswahl einmal Hähnchenspieß oder Forelle gebraten, die Forelle für die wir uns entschlossen war wirklich ein Gedicht. Hervorragend gewürzt und in dieser Umgebung schmeckte sie nochmal so gut. Beim Essen konnte man die Rafter beobachten wie sie zu einigen hunderten Booten den Köprüpazar vergewaltigten, ob das für dieses Tal bzw. der Umwelt gut tut diese Massen an Booten und Leuten den Fluß vergewaltigen zu lassen, ich weiss es nicht. (übrigens wird diese Raftingtour auch vor Ort angeboten, sie hat einen Schwierigskeitsgrad von 2. Also das heisst es kann auch die Oma mitmachen. Sie steht unter dem Motto „gute Laune mitbringen“ das heisst sie werden nicht nur von Stromschnellen nass, sondern auch auf Höhe des Restaurants von den Bootsführern und Mitpaddlern vollgespritzt und manchmal auch von diesen in das kalte Wasser geschupst zur Gaudi der Restaurantbesucher) Wir fuhren weiter den Canyon entlang in die Höhe, an einem günstigen Parkplatz machten wir halt für eine Fotopause und machten hier einen kurzen Abstecher zum Canyonrand, um dort die den Fluß speisenden Quellen und das tief eingeschnittene Tal von oben zu bewundern. Eine wirklich beeindruckende Kulisse die sich darbot, danach ging es weiter zum eigentlichen Ziel dieses Canyons der römischen Olukbrücke. Ein beeindruckendes Bauwerk das die alten Römer über den Canyon bauten und die vielen Karstquellen die den Fluß speisen. Von der Brücke geht ein Weg zum Fuß des Canyons wo man den Fluß und die Quellen aus nächster Nähe und die imposante Brücke von unten bewundern kann. Die Fahrt ging weiter zu einem türkischen Dorf um ein türkisches Dorfleben und typisches Haus von innnen zu betrachten, vom Hausherren Ali begrüßt, von der Oma gemustert, wurden wir auf der Veranda mit Tee bewirtet. Unsere Bedenken das dies alles nur für Touristen hergerichtet wurde ist nicht ganz so, die Toilette wurde für die Gäste errichtet aber ansonsten hatte man das Gefühl und den Eindruck das es ist wirklich so ist, das Dorf wurde auch nicht extra herausgeputz und die Bewohner gingen ihrem normalen Alltag bzw. Arbeit nach. Nach diesem Besuch ging der Ausflug zu Ende. Nach Absetzten der anderen Mitreisenden waren wir um ca.18.00 h im Hotel.

 

Fazit dieses Ausflugs: Im Großen und Ganzen sein Geld wert, bei Aspendos über die römische Brücke laufen ist sicher kein Highlight. Der Nationalpark und das Dorfleben interessant, die Forelle ein Schmankerl. Die vielen Wildwasservegewaltiger - ich weiss nicht ob es in dieser Größenordnung sein muß. Die Ausführungen von Herrn Gürsel sehr exzellent.

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Tipp: Machen Sie noch einen Ausflug nach Antalya - Aspendos - Perge und nach Side-Stadt

es lohnt sich. Das kann man gut an einem Tag mit dem Mietauto machen, ohne zu hetzen.

 

 

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